Freitag, 3. Mai 2013

Kein Geld, kein Crash

Das Warten hat kein Ende, auch wenn viele es gar nicht erwarten können, die historischen Vergleiche hinken ganz tief. Da warten wir auf die großen Bankruns, die wenn sie kommen nichts bewirken. Wenn die Menschen zu schnell Geld abheben, dann wird eben neues Geld für diesen Zweck nachgedruckt. Wenn das nicht genügt wird eben das Abheben von Bargeld begrenzt oder verboten. Wenn das Geld in andere Währungsräume verschoben werden soll, werden eben Kapitalverkehrskontrollen eingeführt und soll das Geld in andere Assets konvertiert werden, bleibt es letztendlich doch auf der Bank und die Bank tut nur so, als ob sie den Auftrag ausführt, aber tut mit dem Geld was sie will, sie errechnet dir bei der Rückkonvertierung nur den theoretischen Gewinn oder Verlust. Doch so kann der Anleger auch nichts erreichen, denn dabei kann das Finanzinstitut mit Wetten auf den Preisverfall des entsprechenden Assets doppelt Geld verdienen.
Wer sein Geld nicht in die Hand nimmt und etwas kauft, das er dann anfassen und gegebenenfalls mitnehmen kann, hat nur ein Pseudo-Geschäft abgeschlossen.

Aber eins denke ich wird dabei ersichtlich ,es scheint kaum einen Weg zu geben einen Crash herbeizuführen oder dass ein solches Ereignis stattfinden kann jedes krisenhafte Moment kann mit verhältnismäßig simplen Entscheidungen über die Regularien der erlaubten Geldtransaktionen und Funktionen beendet werden und die Gesellschaft funktionell erhalten.

Man könnte natürlich auch interpretieren das es ein perfides System ist, in dem alle so vollumfänglich integriert und umschlossen sind von den arbeitsteilig, den finanziellen und gesellschaftlichen Variablen, dass es weder für das Individuum noch für die Mehrheit eine Fluchtmöglichkeit gibt. Und so die politischen Entscheidungsträger jede Krise jede aufständische oder widerständige Erscheinung mit Leichtigkeit im Keim ersticken können.

Das dies zumindest Teil der Realität ist erkennt man, wenn man sich die Situation in Griechenland ansieht Hunger und Verarmung grassieren wie ein Seuche, aber jeder Widerstand wird schnell gebrochen und die Politik im Sinne der Zentralbanken wird fortgesetzt, dazu wird auch vom Kriegsrecht Gebrauch gemacht. So ist es auch schon beinahe unfassbar, dass danach herauskam das große Teile der spanischen Regierung in einem zum Sumpf von Schwarzgeld und Korruption bis zur Halskrause stecken die Regierung weder zurück tritt noch Neuwahlen einberuft. Stattdessen wird daran gearbeitet wie man die Regierung vor dem Zugriff der Gerichtsbarkeit schützen kann.Auch die deutschen Schummeldoktoren führen immer wieder nur zum Rücktritt eines Einzelnen, Dr. von Gutenberg oder wem auch immer. Aber auf die Idee zu kommen alle politischen Würdenträger einer Überprüfung zu unterziehen, was in meinen Augen durchaus im öffentlichen Interesse liegt, um die Integrität der Regierung zum einen zu gewährleisten und das Vertrauen in die dann noch verbleibenden Regierungsmitglieder zu stärken. Ich muss zwar befürchten das wir Frau Merkel so nicht loswerden aber ein paar der Minister würde es bestimmt noch erwischen.

Aber das unsere Regierungen es schaffen sich durchzusetzen und jede alternativlose Maßnahme durchzusetzen und selbst Korruptionsskandale ohne das die Politik oder die Regierung sich dazu ändern müsste zu überstehen stärkt das vertrauen der Finanzmärkte in Europa. Und das ist es ja worum es geht darum das die Banken uns Vertrauen nach dem sie unser Vertrauen unsere Gutmütigkeit unsere Gutgläubigkeit und insbesondere unsere Naivität vollständig ausgeschöpft und überschöpfft haben.

Zurück zur Crash Unmöglichkeit, keine Chance wir besitzen kein Geld sondern nur Ansprüche auf Dienstleistungen und Güter ohne Geld kein Crash. Virtuelle Pseudoansprüche können beliebig erzeugt/gelöscht werden und können so niemals zu einem Crash (einem Kollaps der Wirtschaftlichentätigkeit) führen.

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